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1) komplexer Wechselstromwiderstand: frequenzabhängiges Verhältnis einer Spannung U(ω) und eines Stromes I(ω), das sich ergibt, wenn statt/ausser eines rein Ohmschen Gleichstromwiderstands R0 eine Kapazität C und/oder Induktivität L in einen Stromkreis einbezogen wird. In einer Serienschaltung von R0, L und C gilt für den resultierenden Gesamtwiderstand RG(ω)= R0+iωL+1/iωC. 2) Wellenwiderstand: Verhältnis Z = E/H aus elektrischer zu magnetischer Feldstärke, gemessen in Ohm (Ω). Die Impedanz als Übertragungsfunktion der Magnetotellurik wird auch häufig aus dem Quotienten von elektrischer Feldstärke E und magnetischer Induktionsflussdichte B gebildet und erhält dann die Einheit m/s. Der Kehrwert der Impedanz heisst Admittanz. Aus der komplexwertigen magnetotellurischen Impedanz berechnet man im Frequenzbereich einen scheinbaren spezifischen Widerstand:
und eine Phasenverschiebung:
Im Falle eines inhomogenen und/oder anisotropen Untergrunds wird aus der skalaren Grösse Z ein Impedanztensor. HBr |
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