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Form der landwirtschaftlichen Flächennutzung, bei der ausgedehnte Agrarflächen einheitlich und rationeller durch Grossbetriebe bewirtschaftet werden. Grossflächenbewirtschaftung ist in den von Europäern besiedelten Überseegebieten (z.B. Hacienda, Fazenda) und in den früheren sozialistischen Ländern (z.B. Landwirtschaftliche Produktionsgemeinschaften) am stärksten verbreitet. Aber auch bei uns nimmt die Grossflächenbewirtschaftung durch Güterzusammenlegung und Massnahmen der Flurbereinigung zu. Durch diese Zusammenlegung von kleinstrukturierten Agrarwirtschaftsgebieten kommt es zu nachteiligen Nebenwirkungen wie der Ausräumung der Kulturlandschaft, der Kultursteppe oder der erhöhten Bodenerosionsgefährdung durch ausgedehnte Ackerschläge. |
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