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Gleitkreisverfahren

 
     
  Verfahren zur Bestimmung der Standsicherheit von Böschungen oder Geländestufen. Das Gleitkreisverfahren wird v.a. in homogenen, bindigen Böden angewendet, die zur Ausbildung einer kreisförmigen Gleitfläche führen. Es gehört zu den Standsicherheitsnachweisen nach dem Lamellenverfahren. Die Berechnung wird nach DIN 4084 durchgeführt. Dabei werden die rückhaltenden Scherkräfte den abschiebenden Momenten gegenübergestellt. Die rückhaltenden Scherkräfte gliedern sich in die Reibungskraft T und die Kohäsionskraft C. Die abschiebenden Momente erhält man durch Multiplikation der Kraft G mit dem Hebelarm x. Zur Berechnung der Standsicherheit müssen alle Lamellen addiert werden:

Gleitkreisverfahrenmit r = Radius des Gleitkreises. Der Standsicherheitsfaktor η muss grösser als 1 sein.
 
 

 

 

 
 
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