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Erzschlämme, unverfestigtes Gemisch aus Wasser mit feinstkörnigen Erzpartikeln in Ton-, Silt- oder Feinsandfraktion, mehr oder weniger verdünnt durch siliciklastische Beimengungen (Tontrübe). Meist handelt es sich um ein Sulfidgemisch, wobei die unterschiedlichen Erzmineralien z.T. noch nicht in kristallisierter, sondern in kolloidaler Form vorliegen, wie sie von Hydrothermen an die Oberfläche transportiert werden. Erzschlamm ist Ausgangsbasis für die Lagerstätten vom Sedex-Typ (sedimentär-exhalative Lagerstätten). Rezente Beispiele sind aus dem Roten Meer bekannt. |
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