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gebundene Düne auf der Luvseite eines steilen Hindernisses. Echodünen entstehen im Konvergenzbereich zweier Luftströmungen, wo Hauptwindrichtung und eine vor dem Hindernis entstehende Luftwalze aufeinander treffen. Durch die Luftwalze findet ein zur Hauptwindrichtung entgegengesetzter Transport statt (Abb.). Voraussetzung für diese Dynamik ist nach Windtunnelversuchen eine Hangneigung des Hindernisses von mehr als 50º, da bei spitzeren Winkeln keine Rückströmung entsteht und sich Sandrampen bilden. Vor einer senkrechten Wand setzt die Akkumulation dort ein, wo das Verhältnis von Entfernung zur Wandhöhe den Wert 0,3 übersteigt, wobei bis zu Höhen, die etwa einem Drittel der Hindernishöhe entsprechen, akkumuliert wird.
Echodüne: Strömungsdynamik vor Hindernissen. Entstehung von Sandrampen (a) und Echodünen (b); d = Distanz zur Wandhöhe, h = Wandhöhe. |
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