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Dechen

 
     
  Ernst Heinrich Karl von, deutscher Geologe, * 25.3.1800 Berlin, † 15.2.1889 Bonn; nach seinem Studium 1818 bis 1821 in Berlin war Dechen zunächst an den Bergämtern von Bochum und Essen beschäftigt, später dann in der Ministerialabteilung für Berg-, Hütten- und Salinenwesen in Berlin. Es folgten die Beförderung zum Oberbergassessor in Bonn (1828) und Vortragendem Rat in der Ministerialabteilung in Berlin (1831). 1834 erfolgte der Ruf zum Professor für Bergbaukunde an die Bergakademie Berlin. Von 1841 bis 1864 war er Berghauptmann und Oberbergamtsdirektor in Bonn. Das Verdienst Dechens liegt besonders auf dem Gebiet des Bergbaus und der Hüttenindustrie Preussens. Eine Vielzahl geologischer Karten und grundlegender Darstellungen gehen auf ihn zurück. Er fertigte u.a. eine "Geognostische Karte von Deutschland, England, Frankreich und den Nachbarländern" (1839) an. Bis 1884 brachte er einen Atlas von 35 Blättern im Massstab 1:80.000 mit einer zweibändigen Erläuterung heraus. Nach ihm benannt ist die Dechenhöhle im Stadtgebiet von Iserlohn und die Zeitschrift "Decheniana" (vor 1933 die "Verhandlungen des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande und Westfalens").  
 

 

 

 
 
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