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Bilddatenkompression

 
     
  Reduktion der Datenmenge eines digitalen Bildes ohne relevanten Informationsverlust. Wesentliches Kennzeichen der Reduktion ist die Kompressionsrate als Verhältnis der Datenmenge vor und nach der Datenkompression. Prinzipiell sind zwei Typen der Bilddatenkompression zu unterscheiden: a) Überführung des digitalen Bildes in ein Bild gleicher Pixelanzahl bei einer Verringerung der Redundanz. Hierzu gehört die DCPM-Methode (Differntial Pulse Code Modulation), bei der nicht die Absolutwerte der Intensitäten, sondern nur deren Differenzen zum Vorgängerpixel gespeichert werden. b) Transformation des digitalen Bildes in einen anderen Koordinatenraum. Eine Möglichkeit der Transformation in den Frequenzraum ist durch die Diskrete Cosinustransformation (DCT) gegeben. Damit werden zur Approximation der Intensitäten nur wenige unabhängige Parameter gespeichert. Weit verbreitet ist die Datenkompression mit Hilfe des JPEG-Algorithmus (Joint Photographic Experts Group), der auf einer Unterteilung des digitalen Bildes in Blöcke von 8×8 Pixel und der Transformation der Grau- oder Farbwerte in diesen Blöcken mit einer diskreten Cosinustransformation beruht. Die Kompression wird durch eine empirisch überprüfte Reduktion der für die Bildinformation nicht relevanten Koeffizienten der DCT erreicht. Für photogrammetrische Bildauswertungen sind Kompressionsraten bis zu fünf ohne wesentlichen Informations- und Genauigkeitsverlust anwendbar.  
 

 

 

 
 
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