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Benetzung

 
     
  1) Allgemein: kennzeichnet den Prozess der Anlagerung von Wasser (Benetzungswasser) an die Oberfläche von Stoffen. Das Erscheinungsbild der Benetzung zeigt sich durch ein mehr oder weniger starkes Zerfliessen eines auf die Oberfläche eines Festkörpers aufgebrachten Flüssigkeitstropfens. 2) Bodenkunde: Benetzung findet dann statt, wenn die wasseranziehenden Kräfte zwischen der Oberfläche von Bodenpartikeln und den Wassermolekülen (Adhäsion) grösser sind als die innermolekularen Kräfte der Wassermoleküle (Kohäsion). Benetzung ist dann am stärksten ausgeprägt, wenn die Bodenoberfläche ähnliche physikalisch-chemische Eigenschaften aufweist wie Wasser. Das bedeutet die Oberfläche müsste polar oder elektrostatisch geladen sein. Man spricht dann von Hydrophilie. Bei stark geminderter Benetzung spricht man von Hydrophobie.  
 

 

 

 
 
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