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troposphärische Laufzeitkorrektur

 
     
  das Radarsignal wird durch Luftmoleküle verzögert. Die entsprechende Längenkorrektur kann in Trocken- und Feuchtanteile zerlegt werden. Der
Trockenanteil ist proportional zum Boden-Luftdruck p und beträgt in Abhängigkeit von der
geographischen Breite φ: –2,277p·(1+0,0026 cos2φ).
Der Trockenanteil variiert wenig und beträgt ca. –2,30 m. Der Feuchtanteil hängt vom
Wasserdampfgehalt der Atmosphäre ab und beträgt in guter Näherung: –381,5∫e/T2dz,
wobei e der Partialdruck des Wasserdampfes , T die Temperatur in K ist und die Integration vom
Boden bis zur Höhe des Satelliten erfolgt. In den Tropen ergeben sich Beträge von etwa –0,35 m, an
den Polen verschwindet der Feuchtanteil fast vollständig. Der Wasserdampfgehalt wird von
meteorologischen Diensten übernommen. Alle derzeit arbeitenden Altimetermissionen besitzen aber
auch eigene Radiometer, die eine unabhängige Schätzung des Feuchtanteils der troposphärischen
Laufzeitkorrektur erlauben.
 
 

 

 

 
 
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