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polarumlaufender Satellit

 
     
  Satellit, dessen Umlaufbahn über die Polarregionen hinweg führt, im Falle der meisten Wettersatelliten in Höhen von ca. 850 km über der Erde. Die Umlaufdauer beträgt dann ca. 100 Minuten. Während des Fluges von Pol zu Pol dreht sich die Erde unter dem Satelliten hinweg, es werden stets nur Streifen der Erdoberfläche beobachtet. Für die globale Erdbeobachtung müssen die einzelnen Beobachtungsstreifen aneinandergefügt werden. Die Umlaufbahn der Wettersatelliten ist sonnensynchron, d.h. alle Teile der Erde werden unter der gleichen Sonnenbeleuchtung überflogen. Im Gegensatz zu den geostationären Satelliten ist der Vorteil der polarumlaufenden Satelliten, dass mit einem Satelliten alle Teile der Erde beobachtet werden können, wenn auch nicht zeitgleich. Typische polarumlaufende Satelliten sind: die Wettersatelliten der National Oceanic and Aeronautical Agency (TIROS) oder METOP von EUMETSAT, die experimentellen Satelliten ERS-1 und -2 oder ENVISAT der ESA oder die landerkundenden Satelliten Landsat oder SPOT.  
 

 

 

 
 
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