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wird von der Weltorganisation für Meteorologie koordiniert und ist als Bestandteil des globalen Beobachtungssystems (Abb.) ein Beitrag zur Welt-Wetter-Wacht. Es besteht aus zwei Teilsystemen, nämlich fünf geostationären und mindestens zwei polarumlaufenden Wettersatelliten. Das System ist derart abgestimmt, dass eine kontinuierliche und global lückenlose Erdbeobachtung gewährleistet ist. Die geostationären Satelliten erfassen nahezu kontinuierlich das Gebiet der Erde zwischen ca. 70 Grad Nord und Süd, jedoch nicht die Polargebiete. Jeder sonnensynchrone, polarumlaufende Satellit erfasst dagegen zweimal pro Tag die gesamte Erde in einzelnen, zeitlich versetzten Beobachtungsstreifen, die im Falle der National Oceanic and Aeronautical Agency-Satelliten eine Breite von ca. 3000 km haben. Die operationellen geostationären Satelliten sind: METEOSAT, GOES, GMS sowie GOMS; die polarumlaufenden Satelliten sind stets zwei Satelliten der National Oceanic and Aeronautical Agency sowie METEOR.
meteorologisches Satellitensystem: das globale meteorologische Satellitensystem. |
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