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a) dispersive elektromagnetische Wellenausbreitung eines starken elektromagnetischen Impulses, z.B. durch Spherics, entlang der Magnetfeldlinien, die bei einer Umsetzung in akustische Signale ein pfeifendes Geräusch („Whistler”) ergeben. b) niederfrequente Funkstörungen, die durch magnetohydrodynamische Wellen in der Magnetosphäre hervorgerufen und als Pfeifgeräusch wahrgenommen werden. Ausgelöst werden die Whistler durch die niederfrequente Radiostrahlung von Blitzentladungen (Blitz) im Bereich von 0,5—30 kHz. Whistler bewegen sich entlang der magnetischen Feldlinien von einer Hemisphäre in die andere und können dabei mehrfach reflektiert werden. Da die Ausbreitungsgeschwindigkeit von der Frequenz abhängt, wird das ursprünglich impulsförmige Signal auf ein Wellenpaket von etwa 1 s Dauer ausgedehnt, bei dem die Frequenz mit der Zeit fällt. |
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