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Sterndüne

 
     
  Ghourd, Pyramidendüne, sehr grosse Düne mit steilem Gipfel, in dem mehrere sinusförmige Kämme zusammenlaufen und die Höhen von 300-400 m erreichen kann. Die Entstehung der Sterndünen ist ungeklärt. Vermutet werden a) eine ähnliche Dynamik wie sie zur Erklärung von Draa herangezogen wird, allerdings mit zwei saisonal alternierenden Helix-Systemen, oder b) eine Bildung unter multimodalem Windregime mit saisonalen Winden aus unterschiedlichen Richtungen. Sterndünen sind vermutlich polygenetische Formen mit vorzeitlicher Anlage. Untersuchungen zur aktuellen Dynamik an Sterndünen in Colorado (USA) erbrachten ein Höhenwachstum von 30 cm/a. Sterndünen sind häufig regelmässig verteilt, oft in Form von Sterndünenreihen mit Abständen wie sie für Draa typisch sind. Sie kommen v.a. in den Randbereichen vieler Ergs vor, so z.B. im Great Eastern Sand Sea (Algerien) auf einer Fläche von 12.000 km2. Die weniger gegliederte Form ohne sternförmige Arme wird als Domdüne bezeichnet. Sind die Sterndünen durch Silk miteinander verbunden, wird von Netzdünen gesprochen.  
 

 

 

 
 
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