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Siel

 
     
  Bauwerk in einem Deich mit Verschlusseinrichtung zum Durchleiten eines oberirdischen Gewässers. Der Hauptvorfluter (Vorflut) für die Sielentwässerung wird als Sieltief bezeichnet. Bei Tideniedrigwasser (Tide) fliesst das Wasser aus dem Binnenland durch die geöffneten Tore im freiem Gefälle ab (Sielentwässerung, Sielzug). Bei höheren Wasserständen verhindern die dann geschlossenen Sieltore das Eindringen von See- bzw. Flusswasser. Der Oberwasserzufluss wird in dieser Zeit im Binnentief (Tief) zurückgehalten. Wo grössere Zuflüsse oder längere Schliesszeiten die Regel sind, erfolgt eine Entwässerung über Schöpfwerke. Der klassische Sielverschluss ist das Stemmtor (Schleuse), neuerdings werden auch Anschlagtore oder Hubtore verwendet.  
 

 

 

 
 
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