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Schwereflüssigkeiten

 
     
  Flüssigkeiten besonders hoher Dichte, die in der Mineralogie zur Dichtebestimmung von Schwermineralen (Schwermineralanalyse) und zur Trennung von Mineralgemischen eingesetzt werden (Clerici-Lösung, Mineraltrennung). Durch Verdünnen mit Wasser oder organischen Flüssigkeiten lassen sich Schwereflüssigkeiten herstellen, die alle Dichtebereiche bis ca. 4,3 g/cm3 abdecken. Die meisten Schwereflüssigkeiten sind toxisch (giftig). Die im pH-Bereich von 2-14 stabile, ungiftige Natriumpolywolframat-Lösung kann durch Zusatz von Wolframcarbid bis auf eine Dichte von 4,6 g/cm3 gebracht werden. Wichtige Schwereflüssigkeiten sind: Bromoform (CHBr3, Dichte: 2,90 g/cm3), Acetylentetrabromid (Dichte: 2,98 g/cm3),


Kaliumquecksilberiodid (HgI2+KI+H2O, Dichte: 3,20 g/cm3), Methyleniodid (C2I2, Dichte: 3,32 g/cm3),


Indiumiodid (InI3, Dichte: 3,40 g/cm3), Bariumquecksilberiodid (BaHgI4, Dichte: 3,57 g/cm3) und Thalliumformat+Thalliummalonat (HCOOTl+CH2(COOTl)2, Dichte: 4,50 g/cm3). Schweretrennung.
 
 

 

 

 
 
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