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sind z.B. auffallend flache Hangformen. Sie sind meist ein Hinweis auf einen wenig stabilen Untergrundaufbau, der zum Rutschen neigt. Auch unruhige Geländeformen, die nicht auf unterschiedliche Gesteinshärten oder Grabungen hinweisen, sind Rutschungsanzeiger. Aufgeteilt in Hangbereiche muss im oberen Hangbereich vor allem auf unbewachsene Steilböschungen und -spalten geachtet werden. In unteren Hangbereichen treten auffallende Buckel, langgestreckte Aufwölbungen und zungenartige Wülste auf. In allen Hangbereichen muss man auf morphologische Einkerbungen bzw. Geländekanten, längsovale Dellen, abflusslose Senken sowie Längs- und Querspalten achten. Auf bestockten Flächen kann bei Bäumen Säbelwuchs auftreten. Im Talgrund führen Rutschungen zur Verdrängung von Bachläufen. |
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