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bezeichnet das Aufspüren von Anreicherungen bestimmter Stoffe im Untergrund mit dem Ziel, diese abzubauen. Als Lagerstätten kommen in Betracht: Erdöl und Erdgas, Kohle, Erze, Salze und Baustoffe. Unter diesem Aspekt ist auch die geothermische Energie (geothermische Energiegewinnung) als Nutzstoff zu sehen. Für die Erforschung der Strukturen des Untergrundes und seiner möglichen Lagerstätten gibt es in den Geowissenschaften ein breites Spektrum von Methoden, die sich gegenseitig ergänzen. Die Lagerstättensuche beginnt mit einer geologischen Aufnahme des betreffenden Gebietes unter Einbeziehung von Luftbild- und Satellitendaten. Wichtige Werkzeuge für die Erkundung von Lagerstätten stellt die Angewandte Geophysik mit ihrem weiten Methodenspektrum bereit. Auch geochemische Methoden werden für die Aufspürung von Lagerstätten eingesetzt. Endgültig kann nur eine Bohrung entscheiden, ob eine Lagerstätte vorhanden ist und ob sie abbauwürdig ist. |
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