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Konsistenzermittlung

 
     
  dient der Bestimmung der Konsistenz eines Bodens, wobei die Zustandsformen breiig, weich, steif, halbfest und fest unterschieden werden. Es gibt drei Möglichkeiten, die Konsistenz zu ermitteln. Im Feldversuch nach DIN 4022 Teil 1 wird die Konsistenz folgendermassen ermittelt: Ein Boden, der beim Pressen in der Hand zwischen den Fingern hindurchquillt, ist breiig. Ein Boden, der sich leicht kneten lässt ist weich. Ein Boden, der sich zwar schwer kneten lässt, aber in der Hand zu 3 mm dicken Walzen ausgerollt werden kann, ohne das er reisst oder zerbröckelt, ist steif. Ein Boden, der beim Ausrollen zu 3 mm dicken Walzen reiss und zerbröckelt, aber dennoch feucht genug ist, um sich erneut zu einem Klumpen formen zu lassen, ist halbfest. Ein Boden, der sich nicht mehr kneten, sondern nur noch zerbrechen lässt, ist hart. Ein Zusammenballen der Einzelteile ist nicht mehr möglich. Der Boden ist ausgetrocknet und zeigt meist eine helle Farbe.


Zwei weitere Möglichkeiten zur Ermittlung der Konsistenz ergeben sich durch die Kenntnis des natürlichen Wassergehaltes eines Bodens und den Wassergehalten an der Fliessgrenze und Ausrollgrenze. Es lässt sich eine zahlenmässige Aussage über die Zustandsform treffen. Zum einen kann dies mit Hilfe des Konsistenzbalkens nach Atterberg erfolgen, zum anderen mit Hilfe der Konsistenzzahl IC (Tab.).

KonsistenzermittlungKonsistenzermittlung (Tab.): Grenzzahlen der Zustandsform zur Bestimmung der Konsistenz eines Bodens.
 
 

 

 

 
 
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