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Interpolation

 
     
  umfasst alle Verfahren zur Schätzung von neuen Daten aus hinreichend genauen Primär- oder Eingangsdaten durch eine mathematische Funktion. In raumbezogenen Informationssystemen (Geoinformationssysteme) werden Interpolationsverfahren zur Glättung des Verlaufs von Linien und Kurven oder zur Schätzung von Z-Werten einer Oberfläche eingesetzt. Die Auswahl einer geeigneten Funktion beruht auf Annahmen zum Verlauf der Werte. Bei der Interpolation von Oberflächen gelten darüberhinaus min. vier Qualitätskriterien: a) Erhaltung der Formmerkmale der Oberfläche, b) Erhaltung des Volumenwertes, c) Stetigkeit der Oberfläche und d) gutes visuelles Erscheinungsbild. Die Basis zur Ableitung von Kurven bilden in der Regel digitalisierte Stützpunkte, die über Spline- oder Bézier-Funktionen in ihrem Verlauf geglättet werden. Die Basis zur Ableitung von Oberflächen bilden regelmässig oder unregelmässig verteilte Punkte auf der Oberfläche, die durch eine dreiecksartige Vermaschung (Triangulation) strukturiert werden. Prinzipiell lassen sich die Ansätze der Kurvenglättung auf die Interpolation von Daten einer Oberfläche anwenden, es existieren jedoch eine Vielzahl von spezialisierten Ansätzen. Neben zahlreichen geowissenschaftlichen Anwendungen dient die Interpolation vor allem zur kartographischen Darstellung von Geländedaten in Form von Isolinien, Profilen und Blockbildern (3D-Analyse).  
 

 

 

 
 
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