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Infrarotthermographie

 
     
  Fernerkundungsverfahren zur Bestimmung der Oberflächentemperatur meistens von fliegenden Plattformen aus. Dabei wird die Temperatur nicht direkt, sondern indirekt über die entsprechend dem Stefan-Boltzmann-Gesetz emittierte Wärmestrahlung gemessen. Mit Hilfe einer Abtasteinrichtung wird die von verschiedenen Oberflächen ausgesandte Strahlung empfangen und zu einer flächenhaften Darstellung zusammengesetzt. Damit gelingt die fast zeitgleiche Beobachtung der Oberflächen-strahlungstemperatur für ein grösseres Gebiet. Fehler können bei diesem Verfahren dadurch entstehen, dass die emittierte Strahlung nicht nur von der Temperatur, sondern auch von dem Emissionsvermögen der entsprechenden Oberfläche abhängt. Weiterhin kann nicht ohne weiteres von der beobachteten Oberflächentemperatur auf die stadtklimatologisch bedeutsame Lufttemperatur der Stadtatmosphäre geschlossen werden. Anwendung findet die Infrarotthermographie in der Stadt- und Regionalklimatologie beispielsweise zur Abgrenzung frostgefährdeter Zonen, zur Festlegung von Kaltlufteinzugsgebieten oder zur Bestimmung besonders überhitzter Bereiche innerhalb von Städten. Stadtklima.  
 

 

 

 
 
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