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Geotextilien

 
     
  geotechnische Textilien, aus synthetischen Fasern hergestellte, wasserdurchlässige Vliesstoffe, Gewebe oder Verbundstoffe, die zum Filtern, Dränen, Trennen, Bewehren, Verpacken und Schützen eingesetzt werden. Als Rohstoffe zur Herstellung von langzeitbeständigen Geotextilien werden Polyacrylnitril, Polyamid, Polyester, Polyethylen und Polypropylen verwendet. Wenn der Abbau der Fasern erwünscht ist, kommen auch natürliche Rohstoffe (Kokos, Jute) zum Einsatz. Vliesstoffe werden durch die Verfestigung flächenhaft aufeinander abgelegter, ungeordneter Fasern gebildet, die Verfestigung erfolgt durch vernadeln, verkleben oder verschmelzen. Sie zeichnen sich durch hohe Dehnbarkeit aus und werden im wesentlichen zum Trennen und Filtern eingesetzt. Gewebe sind aus sich kreuzenden Garnen gewebt. Die Art der Verkreuzung kann die technischen Eigenschaften des Gewebes erheblich beeinflussen. Gewebe besitzen hohe Zugfestigkeiten und eignen sich bei statischer Belastung für den Einsatz auf ungleichkörnigen Böden. Verbundstoffe sind flächenhaft miteinander verbundene Geotextilien (Gewebe und Vliesstoffe oder andere Flächengebilde mit Sonderstrukturen). Durch die Kombination der günstigen Eigenschaften verschiedener Geotextilien wird eine Verbesserung einer oder mehrerer Eigenschaften erreicht (Abb.). CSch

GeotextilienGeotextilien: Filterwirkung von Geotextilien mit unterschiedlichen Strukturen.
 
 

 

 

 
 
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