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Drehkristallverfahren

 
     
  Verfahren zur Untersuchung von Einkristallen mit monochromatischer Röntgenstrahlung. Der Kristall wird um eine Achse gedreht, die senkrecht zum einfallenden Röntgenstrahl steht. Der Kristall wird möglichst so orientiert, dass eine symmetriebegabte, kristallographische Gittergerade parallel zur Drehachse ausgerichtet ist. Die abgebeugten Strahlen werden auf einem um die Drehachse zylindrisch angeordneten Film registriert. Dann liegen die Reflexe auf zur Drehachse koaxialen Kegeln, deren Schnittlinien auf dem abgerollten Film als Geraden erscheinen (Schichtlinien). Schränkt man die Drehbewegung auf kleine Winkel ein und schwenkt den Kristall in diesem Bereich hin und her, so spricht man vom Schwenkverfahren. Aus den Schichtlinienabständen lässt sich die Translationsperiode t auf der Gittergeraden längs der Drehachse bestimmen:

Drehkristallverfahren(λ = die Wellenlänge der Röntgenstrahlung, R = Radius des Filmzylinders, dn =Abstand zwischen nullter und n-ter Schichtlinie).
 
 

 

 

 
 
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