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magnetische Suszeptibilität

 
     
  physikalische Eigenschaft, die die Magnetisierung J unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes H beschreibt. Der Effekt ist in Kristallen anisotrop. Die lineare Beziehung:

magnetische Suszeptibilitätreicht zur quantitativen Beschreibung des Effektes in dia-, para- und antiferromagnetischen Substanzen aus. Die magnetische Suszeptibilität χkl ist ein symmetrischer, polarer Tensor 2. Stufe: χlk, da zwei axiale Vektoren, die Magnetisierung und das Magnetfeld, in Beziehung gesetzt χkl= werden. Die Eigensymmetrie gegen Vertauschen der Indizes folgt aus thermodynamischen Gründen der Energieerhaltung. Die Tensorkomponenten in den verschiedenen Kristallklassen unterscheiden sich daher nicht von den Tensorkomponenten der dielektrischen Suszeptibilität. Analog zum Verhalten eines dielektrischen Materials wird im magnetischen Fall eine magnetische Flussdichte oder magnetische Induktion definiert:

magnetische Suszeptibilität= μ0μ magnetische Suszeptibilität
.


Dabei ist μ0 die magnetische Permeabilität des Vakuums (μ0= 1,256·10-6 Vs/Am) und μ die (relative) magnetische Permeabilität oder Permeabilitätszahl eines magnetischen Materials. Da magnetische Suszeptibilität
= μ0(magnetische Suszeptibilität
+ magnetische Suszeptibilität
) gilt: μ= 1+χ, analog zum dielektrischen Fall.
 
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : Plasmasphäre Frontenzyklone Deflationswanne

 

 
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