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[von lat. vertebra=Wirbel], Wirbeltiere, tierische Organismen mit bilateral symmetrischem, in Kopf, Rumpf und Schwanz (sofern vorhanden) gegliedertem Körper, der - im Gegensatz zu den Invertebraten - ein meist verknöchertes Innenskelett mit charakteristischer Wirbelsäule und einem Schädel als knorpelige oder knöcherne Schutzumhüllung des Gehirns aufweist. Das Gehirn ist deutlich vom übrigen Nervensystem abgegliedert und wie die Sinnesorgane hoch entwickelt. Die Epidermis ist mehrschichtig und das Blut enthält stets rote Blutkörperchen (mit Ausnahme der Eisfische). Vertebraten sind fast immer getrenntgeschlechtlich. Heute existieren folgende Klassen der Wirbeltiere: Rundmäuler (Cyclostomata), Panzerfische (Placodermi), Knorpelfische (Chondrichthyes), Knochenfische (Osteichthyes), Lurche (Amphibia), Kriechtiere (Reptilia), Vögel (Aves) und Säugetiere (Mammalia). |
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