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entwickelt von R.W. van Bemmelen (seit 1930), nimmt an, dass alle geotektonischen Prozesse letztlich auf thermisch angetriebene Massenverlagerungen unter der festen Erdrinde zurückgehen. Dadurch könnten sich grosse Ansammlungen von Materie („Asthenolithe”) bilden, welche die Erdkruste darüber in Form von „Geotumoren” aufwölben. Durch diese würden tektonische Deformationen verschiedener Art erzeugt, während der Aufwölbung z.B. Dehnungsstrukturen, später Falten, Überschiebungen oder Decken durch gravitatives Abgleiten von den „Geotumoren”. Die Undationstheorie wird heute nicht mehr diskutiert. |
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