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Tanaka-Methode

 
     
  Geländeschrägschnitte, Darstellung der Erdoberfläche mittels eng gescharter, paralleler, auf den Grundriss projizierter Profillinien. Die zuerst von dem Japaner Kitiro Tanaka 1932 beschriebene und angewandte Methode der Reliefdarstellung besteht darin, dass eine enge Schar horizontal (Ost-West) verlaufender Geländeschrägschnitte über das Kartenblatt gelegt wird. Die vom Betrachter weg zum oberen Kartenrand hin um 45º geneigten Ebenen schneiden das Relief, wobei die einzelnen Schnittlinien weder Höhen- noch echte Profillinien sind, sondern „geneigte Konturen”, die auf die Kartenebene projiziert dargestellt werden. Daraus leitet sich die Bezeichnung Profilschnittmethode oder Profilschraffur ab. Die Methode ergibt für Bergländer meist wirkungsvolle Reliefdarstellungen, wobei sich die Plastik durch Schattenverstärkung, wie sie die amerikanischen Kartographen H. Robinson und N.J.W. Thrower 1957 und 1963 einführten, und durch Veränderung der Neigung der Schnittlinien verbessert. Der Nachteil der Methode liegt darin, dass die dunklen Linien nur eine sparsame Wiedergabe weiterer Kartenelemente zulassen.  
 

 

 

 
 
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