| |
Zone meist grosser Längs- und Tiefenerstreckung, aber vergleichsweise geringer Mächtigkeit, die durch überwiegend duktile tektonische Beanspruchung charakterisiert ist. In einem System von zahlreichen untereinander verbundenen tektonischen Trennflächen, die parallel oder subparallel zur Scherung verlaufen, kann es zur Bildung von Erzkörpern kommen. Nach Platznahme des Erzes durch Eindringen der Lösungen an diesen Trennflächen und/oder Verdrängung des frakturierten Gesteins entstehen entweder massive gangförmige Erzkörper oder unregelmässige linsenartige Massen von disseminiertem Erz. Scherzonen sind Metallotekte für viele epigenetische Lagerstättentypen, da ihre hohe Permeabilität das für Lagerstättenbildungsprozesse notwendige Zirkulieren von Lösungen und damit nachhaltigen Stofftransport ermöglicht. |
|