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Radiographie

 
     
  [von lat. radius=Stab, Speiche, Strahl und griech. graphein=schreiben], bezeichnet das Sichtbarmachen ionisierender Strahlung mittels fotographischen Materials. Das in der fotographischen Schicht entstehende Radiogramm wird bei der Autoradiographie hervorgerufen durch die Eigenstrahlung von bereits vorhandenen radioaktiven Elementen oder durch Aktivierung mittels Bestrahlung durch γ-, Röntgen-, Protonen- oder Neutronenstrahlung. In Mineralen, Gesteinen oder Erzen können einzelne radioaktive Atome beim α-Zerfall lineare Zerfallsspuren hinterlassen, die man durch Anätzen sichtbar machen und zur qualitativen und quantitativen Elementbestimmung benutzen kann (Fission-Track-Methode, Spaltspurdatierung). Die Radiographie findet auch Anwendung in der Werkstoffprüfung, Archäometrie, Medizin und zur Kunstwerkprüfung.  
 

 

 

 
 
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Weitere Begriffe : pyroklastischer Transport optische Aktivität Zellendolomit

 

 
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