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[von griech.=Unterboden], gehört zur Klasse der Unterwasserböden. Es handelt sich um einen Rohboden mit einem Fi-Horizont. Er bildet sich aus Sanden, Schluffen, Tonen, carbonatreichen Ablagerungen (Seemergel und –kreide), Muschelschill, See-Erz-Bildungen (Limonit) und Diatomeenschalen (Kieselgur), die am Grund eines Gewässers von Wassertieren und –pflanzen besiedelt sind. Der Humusgehalt des Protopedons liegt bei weniger als einem Prozent, weil er bevorzugt in Bereichen stärkerer Wasserbewegung entsteht. |
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