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Niederschlagsmessung

 
     
  klassische Niederschlagsmesser (Pluviometer, Regenmesser) bestehen aus einem Auffanggefäss mit einer definierten Öffnungsfläche (Hellmann-Niederschlagsmesser). Das Niederschlagswasser wird gesammelt und sein Volumen wird regelmässig gemessen. Die in einem Zeitraum gemessene Niederschlagsmenge wird in mm Wasserhöhe oder l/m2 angegeben (1 mm=1 l/m2). Registrierende Niederschlagsmesser (Niederschlagsschreiber, Pluviographen) verfügen über einen Schwimmer oder eine Wiegevorrichtung, mit denen die Wassermenge laufend bestimmt wird. Niederschlagsmesser, die das Niederschlagswasser über einen langen Zeitraum (z.B. einen Monat, ein Jahr) sammeln, nennt man Totalisatoren. Sie werden vor allem in unzugänglichen Gebieten (z.B. Gebirgen) aufgestellt. Eine dünne Ölschicht, die auf dem gesammelten Niederschlagswasser schwimmt, verhindert dessen Verdunstung. Mit Hilfe eines Wetterradars lässt sich die Niederschlagsmenge in einem Radius von ca. 100 km um die Radarantenne flächendeckend bestimmen. Hierfür werden empirische Beziehungen zwischen der Radarreflektivität des Niederschlags, der Tröpfchengrösse und -dichte, sowie der Fallgeschwindigkeit verwendet. Instrumente zur Bestimmung der Tröpfchengrössenverteilung des Niederschlags nennt man Distrometer.  
 

 

 

 
 
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