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Ebene, die durch drei nicht auf einer Geraden liegenden Punkte eines Punktgitters bestimmt wird und die unendlich viele Gitterpunkte enthält. Zu jeder Netzebene gibt es eine Schar paralleler Netzebenen, von denen eine den Nullpunkt des Gitters enthält. Charakteristisch für eine Netzebene ist die Richtung ihrer Normalen und der Abstand d der parallelen Netzebenen (Netzebenenabstand). Gibt man den Normalenvektoren die Länge 1/d, so sind diese Vektoren spezielle Vektoren des reziproken Gitters. Netzebenen können durch Linearformen mit ganzzahligen Koeffizienten beschrieben werden. Diese Koeffizienten sind die Millerschen Indizes der Netzebene. |
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