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Nährstoffkreislauf

 
     
  bezeichnet den Zyklus, bei dem ein Nährelement von einem Ausgangspunkt über aufeinanderfolgende Zwischenstationen wieder zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt. Dieser Kreislauf gilt für alle Nährelemente, wobei in vereinfachter Form in einem kleinen Nährelementkreislauf das Nährelement zuerst in der wässrigen Bodenlösung vorliegt, dann von der Wurzel aufgenommen und in der Pflanze in organische Verbindungen eingebaut wird, und zuletzt nach Absterben der Pflanze oder einzelner Teile der Pflanze nach biologischem Abbau der Pflanzensubstanz durch Bodentiere und Mikroorganismen das Nährelement wieder in die Bodenlösung gelangt. Solange keine Stoffe aus dem System dauerhaft entfernt werden, ist der Kreislauf geschlossen und das System stabil. In landwirtschaftlichen Nutzungssystemen ist die Nährstoffrücklieferung durch wirtschaftseigene Dünger (Mist, Gülle, Jauche) oder Müllkompost gegeben. Die Entwicklung eines weitgehend geschlossenen Nährstoffkreislaufes ist ein zentrales Ziel des ökologischen Landbaus.  
 

 

 

 
 
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