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Mineraleinschlüsse

 
     
  Inklusen, Dreiphaseneinschlüsse, arteigene oder fremde Substanzen, feste, flüssige und glasförmige Stoffe, die in Mineralen und in Edelsteinen während ihres Wachstums umschlossen, sublimiert und ausgeschieden oder nachträglich durch Flüssigkeitsinfiltration in Risse und deren Ausheilen oder durch Entmischung sowie Rekristallisation in ihrem Inneren gebildet worden sind. Ferner zählen zu den Mineraleinschlüssen Hohlräume und negative Kristalle, Spuren früherer Wachstumsphasen (Phantome), Strukturstörungen, Strukturrelikte, Struktureigenheiten sowie Abnormitäten und sämtliche Arten von Rissen. Im weiteren Sinne werden auch Translationsebenen, Zwillingslamellen, isomorphe Schichten und alle anderen Inhomogenitäten, die entsprechende Eindrücke hervorrufen, zu den Einschlüssen gerechnet. Für genetische Aussagen (Mineralbildung) wichtig sind syngenetische Einschlüsse, d.h. Einschlüsse, die gleichzeitig mit der Bildung des Minerals entstanden sind. Gleichzeitig mit den sie umschliessenden Wirtskristallen entstanden sind auch Einschlüsse, die sich auf den Flächen wachsender Kristalle ablagern, von den richtenden Kräften des Wirtskristalls orientiert und vom nachfolgenden Wachstum umschlossen worden sind (orientierte Einschlüsse). Mikrolithe, Flüssigkeitseinschlüsse.  
 

 

 

 
 
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