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grosse, meist mit mehr oder weniger mächtigen Sedimenten bedeckte Einebnungsfläche, die an ein Karstgebiet grenzt, selbst aber nicht auf verkarstungsfähigen Gesteinen ausgebildet sein muss. Häufig greifen die auf nicht verkarstungsfähigen Gesteinen angelegten Ebenen auf Karstgesteine über und greifen buchtartig in die Karstgebiete hinein. Die angrenzenden Karstgebiete erheben sich oft steil und mit deutlich ausgeprägtem Knick aus der Ebene. Im Übergangsbereich treten Merkmale lateraler Korrosion, wie z.B. Unterschneidungshohlkehlen oder Fusshöhlen, auf. Charakteristisch sind auch Karstquellen am Rand, deren Gerinne die flach abdachende Ebene durchziehen. Bezüglich ihrer Genese und Morphologie weisen die Karstrandebenen Ähnlichkeiten zu den Poljen auf. |
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