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Imprägnationslagerstätten

 
     
  natürliche abbauwürdige Anreicherungen von Imprägnationen. Sie bilden sich überwiegend: a) infolge von selektiver Metasomatose im Nebengestein als Verdrängungslagerstätten (z.B. kontaktpneumatolytische Lagerstätten); b) im Zusammenhang mit der Bildung von Ganglagerstätten, wenn z.B. Erzgänge poröse Nebengesteine durchziehen und die erzführenden Lösungen in die Poren dieser Gesteine wandern; c) im Zusammenhang mit der Bildung von vererzten Störungszonen, wenn das angrenzende Gestein ebenfalls intensiv frakturiert ist, d.h. das Gestein eine gute Permeabilität für Erzlösungen aufweist; derartige Imprägnationszonen gehen randlich allmählich in unvererzte Nebengesteine über; d) in Zerrüttungszonen innerhalb der Dachbereiche von Intrusionskörpern (z.B. Porphyry-Copper-Lagerstätten) oder in Intrusionsbrekzien.


Imprägnationslagerstätten haben wegen ihrer oft grossen Ausdehnung und ihren erheblichen, allerdings niedriggehaltigen Erzvorräten vielfach beträchtliche wirtschaftliche Bedeutung.
 
 

 

 

 
 
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