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eine mit Wald bestockte, sich selbst regulierende Funktionseinheit aus der Geobiosphäre, die der anthropogenen Nutzung untersteht und von ihr geregelt wird. Räumlich manifestiert sich das Forstökosystem als Forstökotop. Das Forstökosystem kann als energetisch und stofflich offenes System mit abiotischen und im Idealfall darauf abgestimmte biotische Komponenten beschrieben werden. Durch die Forstwirtschaft wird in das Forstökosystem eingegriffen, was im Extremfall (z.B. bei Fichtenmonokulturen) zu einem Verlust der Selbstregulationsfähigkeit (Selbstregulation) führen kann und eine ständige energieaufwendige anthropogene Aussensteuerung erfordert. |
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