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Anzahl der Flächen bzw. Netzebenenscharen einer Form, d.h. einer Menge symmetrisch äquivalenter Flächen bzw. Netzebenenscharen. In den kubischen Kristallklassen zum Beispiel ist die Flächenhäufigkeitszahl der Form {100} gleich 6, denn es gibt sechs symmetrisch äquivalente Würfelflächen. Die Flächenhäufigkeitszahl ist von Bedeutung in der Röntgenbeugung. Hier fallen bei Pulververfahren die Reflexe aller Netzebenenscharen einer Form zusammen. Um die Intensität des Reflexes einer einzigen Netzebenenschar zu erhalten, ist die gemessene Intensität durch die Flächenhäufigkeitszahl zu dividieren. Koinzidenzen von Reflexen treten auch beim Drehkristallverfahren auf. |
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