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Flussdichte

 
     
  1) Geomorphologie, Hydrologie: Quotient, der sich aus der Lauflänge aller Fliessgewässer in einem betrachteten Einzugsgebiet und der Fläche des Einzugsgebiets [km2] errechnet:

Flussdichtemit dF = Flussdichte, ΣlF =Summe aller Fliessgewässer, AE = Fläche des Einzugsgebietes.


Werden zusätzlich noch die Talabschnitte, die aktuell kein Fliessgewässer aufweisen, mit in die Auswertung einbezogen, kann analog auch die Taldichte dT bestimmt werden. Bei morphologischen Analysen ermöglicht der Dichtewert eine vergleichende Beurteilung des Zertalungsgrades verschiedener Gebiete. Da die Flussdichte neben klimatischen Faktoren v.a. durch naturräumliche Parameter wie Gesteine, Böden, Vegetationsbedeckung und Landnutzung bestimmt wird, stellt sie auch eine wichtige hydrologische Kenngrösse dar. Je höher die Niederschläge sind und je undurchlässiger der Untergrund, desto höher ist die Flussdichte und um so schneller erfolgt der Abfluss aus einem Gebiet. 2) Geophysik: magnetische Induktionsflussdichte (


Flussdichte
), magnetische Induktion, gibt die Stärke eines Magnetfelds an, die in der Masseinheit Tesla (T) gemessen wird, wobei 1T=1Vs/m2.
 
 

 

 

 
 
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