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Gerät zur Erzeugung von Röntgenstrahlung. Der Aufbau ist ähnlich wie bei einer Röntgenröhre. Im Gegensatz dazu ist das Anodenmaterial auf dem Mantel eines schnell drehenden Zylinders (6000 Umdrehungen/Minute) mit einigen Zehnzentimetern im Durchmesser aufgebracht. Dadurch trifft der Elektronenstrahl nicht permanent auf die gleiche Stelle, die effektive Anodenfläche wird vergrössert, die Wärmeableitung wesentlich gesteigert. Die maximale elektrische Leistung kann deshalb auf 20 bis 50 kW bei einer Leistungsdichte von 12 kW/mm2 erhöht werden, also etwa 20 mal grösser als bei einer geschlossenen Röntgenröhre. Wegen der grösseren Abmessungen und den Drehdurchführungen wird das notwendige Vakuum durch eine permanent angeschlossene, leistungsfähige Pumpe, z.B. Turbomolekularpumpe, aufrechterhalten. Drehanodengeneratoren sind etwa seit 1960 kommerziell verfügbar. |
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