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Auslage

 
     
  1) Allgemein: Aufstellung oder Konfiguration von Instrumenten, mit denen eine Messung vorgenommen wird. 2) Geophysik: In der Angewandten Seismik Anordnung von Geophonen oder anderen seismischen Empfängern, mit denen ein Schuss registriert wird. Jede Auslage hat n aktive Kanäle (eine typische Zahl in der Explorationsseismik ist n > 200). Jedem Kanal entspricht in der Reflexionsseismik eine Geophongruppe/Array, die aus n Elementen aufgebaut ist (z.B. zwölf Elemente mit Abstand von ca. 1-2 m). In der Refraktionsseismik werden meist Einzelgeophone verwendet. Der Abstand der Geophongruppen ist konstant, der Abstand zur schussnächsten Geophongruppe (Anlauf/"lead-in") kann ganz- oder halbzahlige Vielfache des Gruppenabstands betragen. Als Schusspunktabstand werden ganzzahlige Vielfache des Gruppenabstands gewählt. Liegt der Schusspunkt vor oder hinter der Auslage (betrachtet in der Richtung des Messfortschritts), so spricht man von "off-end shooting". Liegt der Schusspunkt in der Mitte der Auslage, spricht man von einem symmetrischen "split spread". Alle Parameter einer Auslage sind der jeweiligen Zielsetzung der seismischen Messung und den Anforderungen zur Erfassung des Wellenfeldes anzupassen. Die maximale Ausdehnung der Auslage wird auch Aufstellungsweite genannt.  
 

 

 

 
 
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