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Ascomycotina, Schlauchpilze, Unterabteilung der echten Pilze (Eumycota), deren charakteristisches Merkmal die Bildung von Ascosporen in einem meist kugeligen oder zylindrischen Sporenschlauch (Ascus) ist. Durch die Verschmelzung zweier konträrgeschlechtlicher Zellkerne (Karyogamie) und anschliessender Meiose und Mitose entstehen im Ascus meist acht Kerne, aus denen sich die Ascosporen entwickeln. Die Ascomyceten umfassen fast ein Drittel aller bekannten Pilzarten und leben saprophytisch auf Pflanzen- und Tierresten oder sind als Parasiten weit verbreitet. Einige Pilzarten verursachen Krankheiten bei Pflanzen, Tieren und bei Menschen, andere Arten haben grosse wirtschaftliche Bedeutung als Wein-, Bier- oder Backhefe und als Speisepilz. |
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