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die Eigenschaft von Karten, abgebildete georäumliche Strukturen der Realität unmittelbar visuell wahrnehmen und vorstellen zu können. Hervorgerufen wird dies v.a. dadurch, dass der visuelle Eindruck von Objektgrundrissen und von anderen optischen Merkmalen der Realität, wie Vegetationsfarben oder Aufrissen von Objekten, durch entsprechend wirkende bildhafte Zeichen in Karten nachvollzogen wird (Ikonizität). Besonders deutlich wird dies bei der Abbildung des Reliefs der Erdoberfläche durch Methoden der kartographischen Geländedarstellung. So wird durch Methoden der Geländeschummerung und der Felszeichnung, die u.a. aus der Malerei übernommen wurden, mit Hilfe von Körperschattierungen und luftperspektivischen Effekten ein "realistischer Eindruck" von den dreidimensionalen Formen und Zusammenhängen des Reliefs erzeugt. |
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