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Polarlicht

 
     
  polare Aurora, Nordlicht, Leuchterscheinungen in der Atmosphäre der hohen Breiten (Abb.), im Norden auch Nordlicht (Aurora Borealis) genannt, im Süden Südlicht (Aurora Australis). Polarlichter sind der sichtbare Ausdruck von Flüssen schneller elektrisch geladener Teilchen aus der Magnetosphäre, die auf die Erdatmosphäre treffen und sie zum Leuchten anregen. Diese Teilchen werden im Verlauf eines magnetischen Teilsturms (Sonnenwind) aus dem Magnetosphärenschweif erdwärts beschleunigt. Normalerweise sollten diese Teilchen, vor allem Elektronen, aber auch Protonen, in über 1000 km Höhe wieder zurück reflektiert werden (Spiegelpunkte). Durch eine besondere, noch nicht ganz verstandene Potentialstruktur werden sie aber weiter beschleunigt und kollidieren oberhalb von 100 km mit den Atmosphärengasen (O, N2, N+2, H), was zu den unterschiedlichen Farben der Polarlichter führt. Die Polarlichtbögen sind in Form eines Ovals um den magnetischen Pol angeordnet. Das Polarlicht reicht auf der Tagesseite etwa bis 78º geographische Breite. Auf der Nachtseite dehnt es sich zu niederen Breiten (bis 67º) aus und ist im allgemeinen intensiver. Zu Zeiten hoher solarer Aktivität kann das Polarlicht mitunter auch in den mittleren Breiten beobachtet werden.

Polarlicht
 
 

 

 

 
 
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