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Krassowski

 
     
  Feodosi Nikolajewitsch, russischer Geodät, * 26.9.1878 Galitsche (Gebiet Moskau),


† 1.10.1948 Moskau; 1902 Dissertation über dreiachsiges Ellipsoid als Erdform, abgeleitet aus den russischen Gradmessungen. Die Dreiachsigkeit des Erdellipsoids blieb zeitlebens das Hauptthema seiner wissenschaftlichen Arbeit: "Überblick und Ergebnisse der Gradmessungen" (Geodesist, Moskau 1936); ab 1912 Vorlesungen über höhere Geodäsie, 1917 ordentlicher Professor, ab 1919 Rektor der geodätischen Hochschule in Moskau, 1928 Gründer und erster Direktor des Zentralen wissenschaftlichen Forschungsinstituts für Geodäsie, Aerophotogrammetrie und Kartographie (ZNIIGAiK) in Moskau; 1940 zusammen mit A.A. Isotow Bestimmung der Konstanten des dreiachsigen Krassowski-Ellipsoids aus Gradmessungen in Eurasien und Amerika, das Ellipsoid diente bzw. dient in weiten Gebieten Eurasiens als Bezugsfläche. Krassowski erwarb wissenschaftliche und wissenschaftsorganisatorische Verdienste um die Entwicklung der höheren Geodäsie, insbesondere der Landesvermessung, und ihrer Verbindungen zu den benachbarten Disziplinen Gravimetrie, Geologie, Geophysik und Astronomie. Im Jahr 1939 wurde er korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Werke (Auswahl): "Handbuch der Geodäsie" (1942), "Ausgewählte Werke" (1953).
 
 

 

 

 
 
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