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Fernerkundungssensoren sind so konstruiert, dass sie auch noch sehr helle (z.B. Schneeflächen) bzw. auch sehr dunkle (z.B. Wälder) Lichtintensitäten in sinnvolle Signale umsetzen können. Dies hat zur Folge, dass die Rohdaten meistens den möglichen Dynamikbereich von 256 Grautonstufen nur zu einem Bruchteil ausnutzen. Sie weisen also nur einen geringen Kontrast auf. Trotzdem ist eine Menge an Informationen in den geringen Grautonabstufungen enthalten, die das menschliche Auge jedoch nicht wahrnehmen kann. Mit den Methoden der Histogrammstreckung werden die vorhandenen Grauwerte über den gesamten verfügbaren Grauwertbereich gespreizt, um die Informationen für das menschliche Auge sichtbar zu machen (Abb.).
Histogrammstreckung: a) Bild mit viel Kontrast; b) Bild mit wenig Kontrast. |
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