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Decksediment, Decklage, oberste, spätpleistozäne Lage der periglazialen Schuttdecken Mitteleuropas nach A. Semmel (1964). Der Deckschutt ist mit einer relativ gleichbleibenden Mächtigkeit von ca. 40 bis 70 cm durchgehend verbreitet. Neben verwittertem anstehendem Gestein enthält er, im Gegensatz zum Basisschutt, eine Lösslehmkomponente (Lösslehm) und Minerale der Tephra von der Eruption des Laacher Sees im Alleröd. Daraus folgert A. Semmel, dass es sich um einen Durchmischungshorizont aus der Jüngeren Tundrenzeit handelt. |
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