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Datenzentren

 
     
  Institutionen zur zentralen Sammlung, Speicherung und Bereitstellung von Messdaten, die auf meereskundlichen Forschungsreisen gesammelt werden. Die nationalen Datenzentren (in Deutschland das Deutsche Ozeanographische Datenzentrum, DOD) am Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie) erhalten die Daten von den Erzeugern und geben sie an die Weltdatenzentren A und B in Washington und Moskau weiter. Ferner beschaffen sie Daten von dort und geben sie an Nutzer weiter. Neben den allgemeinen Datenzentren gibt es regionale Zentren, die Daten für bestimmte Meeresgebiete verwalten, z.B. die National Antarctic Data Centres, oder projektgebundene Zentren, die sich auf bestimmte Meeresforschungsprojekte beziehen, z.B. die WOCE Data Assembly Centres (DAC). Da verschiedene Messgrössen zum Teil sehr unterschiedlich behandelt werden müssen, bestehen Datenzentren für unterschiedliche Messgrössen, z.B. das National Snow and Ice Data Centre (NSIDC) der USA. Die moderne elektronische Datenverarbeitung und die Vernetzung ermöglichen es, die Arbeit der Datenzentren sehr effektiv zu gestalten, die in ständigem Wandel begriffene Art und Struktur der Daten bei zunehmender Menge erfordert allerdings die kontinuierliche Anpassung.  
 

 

 

 
 
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