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[von lat. animare=beleben], bedeutet im Bereich der Graphik die Erzeugung belebter Bilder. Sie entstehen dadurch, dass aufeinanderfolgende Bilder derart variiert werden, dass bei schneller Betrachtung (24 bis 30 Bilder pro Sekunde) eine fliessende Bewegung oder Veränderung von Objekten sichtbar wird. Das Prinzip der Animation basiert auf perzeptiven Vorgängen. Das menschliche Auge sieht eine schnell ablaufende Sequenz leicht variierender Bilder nicht als Einzelbilder, sondern als ein zusammenhängendes Ganzes, in dem eine kontinuierliche Veränderung abläuft. Animationen können manuell durch das Zeichnen und Abfilmen der einzelnen Bilder als Zeichentrickfilm oder computerbasiert als Computeranimation erzeugt werden. Sie werden entsprechend der Dimension der Graphik in 2D- und 3D-Animationen unterschieden. Animation wird in der Kartographie für die dynamische Darstellung räumlicher Prozesse eingesetzt. Animation ist allerdings nicht mit visueller Simulation gleichzusetzen. In einer Simulation wird Animation zur Visualisierung der parametergesteuerten Simulationsmodelle herangezogen. |
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