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Oberflächendichtung

 
     
  hat den Zweck, die Deponie vor Niederschlägen zu schützen, damit weniger Sickerwasser entsteht. Durch das Sickerwasser gelangen die Schadstoffe in das Grundwasser, was vermieden werden muss. Des weiteren soll unkontrollierter Gasaustritt vermieden werden. Die Oberflächenabdichtung ist Teil des technischen Dichtungssystems von Deponien. Ein typisches Oberflächendichtungssystem ist: 0,8-1,5 m Oberboden und Deckschicht (0,8 m für Gras-und Kräutersaaten, 1,5 m für Busch- und Baumbepflanzung zur Förderung der Verdunstung), 0,1-0,3 m Flächendränage aus Kies (fehlt häufig), 0,3-0,6 m Dichtungsschicht (Lehm- oder Tonschürze) und 0,2-0,3 m Sandfilterschicht (gleichzeitig Gasdränage). Deponien, die nicht ausreichend abgedichtet sind, bekommen eine Dichtwandumschliessung, die in tiefere, gut undurchlässige Schichten reicht.  
 

 

 

 
 
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