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Molybdänit

 
     
  Eutomglanz, Molybdänglanz, Molybdänkies, Schreibblei, Schwefelmolybdän, Töpferblei, Wasserblei, nach dem chemischen Element Molybdän benanntes Mineral mit der chemischen Formel MoS2 und dihexagonal-dipyramidaler Kristallform; Farbe: rötlich-bleigrau; Metallglanz; in dünnen Blättchen durchscheinend; Strich: bleigrau (glänzend); fein zerrieben ist Molybdänit schmutzig-lauchgrün; Härte nach Mohs: 1-1,5; Dichte: 4,6-5,0 g/cm3; Spaltbarkeit: höchst vollkommen nach (0001); Aggregate: meist derb, eingesprengt, blätterig, schuppig, aber auch dicht bzw. glaskopfartig in Schrotkorngrösse; vor dem Lötrohr unschmelzbar; Flammenfärbung: schwach gelblich-grün; in Salpetersäure schwer zersetzbar; Begleiter: Cassiterit, Wolframit, Fluorit, Apatit, Turmalin; Genese: kontaktpneumatolytisch; Fundorte: Auerbach bei Bensheim (Hessen), Altenberg, Ehrenfriedersdorf und Johanngeorgenstadt (sächsisches Erzgebirge), Cinovec (Zinnwald, Böhmen) sowie Krupka (Graupen, Böhmen), Knabengrube (Telemarken, Südnorwegen), Climax (Colorado, USA).  
 

 

 

 
 
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